
Nach einem Tag voller Abschiede gestern ging es heute endlich los! In der Nacht habe ich nochmals einige Kleinigkeiten ausgepackt, da der Rucksack deutlich zu schwer war. Was soll ich sagen? Er ist es immer noch … von wegen 10 kg!! 😩 Ich werde sehen wie sich das entwickelt…
Als ich dann nach einer ziemlich durchwachten Nacht um Viertel nach 8 Uhr aus dem Haus trat, war da ein Grüppchen allerliebster Menschen, die mich verabschiedet haben. Und eine kam sogar noch mit bis zum Weserwehr! Dank euch, das war bezaubernd von euch!
Es ist schon erstaunlich wie schnell das geografische Detailwissen ein Ende hat. Schon kurz hinter dem Weserwehr war Schluss mit auskennen und die Navigation mit dem Handy und meiner neuen Wanderapp Komoot angesagt. Ein kurzes Wiedererkennungs-Blitzlicht dann in Hemelingen am Aladin (Erinnerung an eine sehr schöne Delfter Kohltour), aber im Großen und Ganzen habe ich mich da schon ziemlich fremd gefühlt.

Hinter Hemelingen und Mahndorf habe ich dann nicht nur die Bremer Stadtgrenze, sondern auch die ersten Marschwiesen erreicht, die mich wohl die nächsten Tage begleiten werden.



Spätestens hier wurde es dann auch Fuß-mäßig ziemlich anstrengend. Leider pflege ich jetzt ab dem ersten Tag eine Blase an der rechten Ferse. Die linke Körperhälfte steht kaum zurück und nervt mit Ziehen und Zerren an verschiedenen Stellen.
Richtig hübsch war’s in Achim. Neben dem St. Laurentius Kirchlein gab’s Himbeertorte im Clüverhaus und das Pfefferkuchenhaus in der Fußgängerzone.




Nach 24,6 km und insgesamt 5,5 Stunden habe ich dann die heutige Unterkunft erreicht: Das Landhaus Wesermarsch.